Dieser Bereich betrifft zum einen Selbstständige und Freiberufler, die nicht der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht unterliegen und zum anderen all diejenigen Personen, die mit den beschränkten Leistungen der gesetzlichen Versicherung nicht zufrieden sind. Gerade den Bereich Zahnersatz, Sehhilfen oder alternative Heilmethoden vernachlässigt Letztere in der Regel, wodurch schnell unnötige finanzielle Belastungen entstehen. Weitere Vergünstigungen wie Krankenhauswahl, Einzelzimmerunterbringung oder der Anspruch von einem Chefarzt behandelt zu werden, sind natürlich ebenfalls nicht zu verachten.
Die Überlegung in eine private Krankenversicherung zu wechseln liegt gerade dann nahe, wenn diese zusätzlichen Kosten im Vergleich zu möglicherweise etwas höheren Beiträgen in keinem Verhältnis mehr stehen. Gerade ein früher Wechsel kann von Vorteil sein.
Zu beachten ist dabei allerdings die individuelle Situation. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung berechnen sich die Beiträge nämlich hier nicht auf Basis der Vermögensverhältnisse also vor allem des Einkommens, sondern sind abhängig von Geschlecht, Alter und gesundheitlicher Verfassung. Risikogruppen wie Extremsportler müssen demnach mit höheren Kosten rechnen.
|