Der Urlaub im Wohnmobil ist ein Spaß für die ganze Familie. Die Urlauber können spontan die Ferienregion erkunden und sich jede Nacht für eine neue Bleibe entscheiden. Doch, was ist, wenn etwas passiert? Wer kommt für den Schaden auf? Hier lohnt sich eine Wohnmobilversicherung, die mehr bietet als der Gesetzgeber vorschreibt. Doch Vorsicht, beim Preisvergleich zählt auch die Leistung. Eine herkömmliche Autoversicherung reicht nicht aus.
Für Wohnmobile ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht. Sie zahlt Schäden, die der Fahrer an fremden Kraftfahrzeugen und Eigentum verschuldet. Dazu kommt der Schutz auch Schadensersatzforderungen von geschädigten Personen auf. Der Staat gibt die Leistungen vor: Die Wohnmobilversicherung versichert Personenschäden bis zu 100 Millionen Euro. Bei der Police kann der Suchende einfach den günstigsten Tarif auswählen; die Kfz Haftpflichtversicherungen unterscheiden sich zwischen den Versicherungsgesellschaften qualitativ nur unwesentlich. Trotzdem gibt es erhebliche preisliche Unterschiede; daher lohnt sich ein Preisvergleich.
Der Halter kann mit einer Wohnmobilversicherung wie bei den Autoversicherungen auch das eigene Fahrzeug versichern. Die Vollkaskoversicherung zahlt sogar bei Schäden, die der Versicherte am Wohnmobil verschuldet. Ebenso bietet sie volle Leistungen, wenn der Verursacher nicht haftbar oder unbekannt ist. Die Teilkaskoversicherung hingegen versichert Schäden, die der Fahrer nicht verschuldet hat, zum Beispiel Brand, Diebstahl, Hagelschlag oder Wildschäden. Die Versicherungen halten sich strikt an die Annahmerichtlinien: Fahrzeuge, die älter als 12 Jahre sind, versichern sie in aller Regel nicht mehr. Zu den gibt es bestimmte Modelle, die nur eingeschränkt oder gar nicht versicherbar sind. Davon sind vor allem US-Fahrzeuge betroffen.
Beim Preisvergleich von Wohnmobilversicherungen sollte stets der persönliche Bedarf im Vordergrund stehen. Versicherungsnehmer haben mit einer Selbstbeteiligung an Reparaturen die Möglichkeit ihren Beitrag deutlich zu senken. Sie sollten sich genau überlegen, welche Leistungen für sie besonders wichtig sind. Nicht alle Vollkaskoversicherungen decken zum Beispiel das Fährrisiko auf europäischen Gewässern. Fehlt der Schutz, müssen Urlauber bei Kollision, Strandung oder Untergang der Fähre den Schaden am Wohnmobil selbst tragen. Ebenso lohnt es sich darauf zu achten, dass die Versicherung nicht nur bei Marderbiss, sondern auch für durch ihn verursachte Folgeschäden aufkommt. Wer vor allem ins Ausland mit dem Wohnmobil reist, der sollte auch darauf achten, dass die Wohnmobilversicherung auch fern der Heimat alle grundlegende Leistungen bietet. Autoversicherungen sind in der Regel auf den EU-Raum beschränkt. Wer allerdings Europa verlässt und nach Marokko oder in die Türkei reist, sollte darauf achten, dass die Haftpflichtversicherung auch im Urlaubsland für den Schaden aufkommt. Außerdem bieten einige Versicherungen zusätzliche Policen für Kunden an, die im Ausland fremde Wohnmobile oder Mietfahrzeuge nutzen.
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